Inlays und Onlays in der Hamburger Innenstadt

Bei kleineren Schäden am Zahn, vorwiegend durch Karies verursacht, werden Zahnfüllungen sowie im Labor hergestellte Inlays verwendet. Beide dienen dazu, den natürlichen Zahn zu erhalten.

Bei größeren Defekten können die Eigenschaften von Inlay-Einlagefüllungen den Zahnschaden allerdings nicht mehr ausgleichen. Dann wird ein Onlay notwendig. Mit einem Inlay kann nur ein Teil der Kaufläche eines Zahns bedeckt werden, während ein Onlay die gesamte Kaufläche und bei Bedarf auch Teile der Zahnhöcker abdeckt.

Zahnfüllungen, etwa aus Zement oder Composite, können in der Praxis rasch angefertigt und eingesetzt werden, während Inlays im Labor hergestellt werden. Deshalb ist für die Versorgung mit einem Inlay oder Onlay ein Zweittermin notwendig (Ausnahme: das direkt herstellbare Cerec-Inlay).

Was sind Inlays und Onlays?

Inlays und Onlays sind eine hochwertige und dauerhafte Alternative zu Zahnfüllungen – diese sogenannten Einlagefüllungen werden in den Zahn eingeklebt bzw. mit Zement befestigt. Im Gegensatz zu klassischen Füllungen werden Inlays und Onlays passgenau im Labor erstellt und von unseren Experten auf den dafür präparierten Zahn angebracht.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Inlays und Onlays

Geeignet für: i.d.r. jeden
Anästhesie: Lokalanästhesie
Notwendig bei: substanzverlust durch Karies
Haltbarkeit: langlebig
Vorteile: stabil, langlebig
Dauer: in einer Sitzung möglich

Vorteile der Zahnklinik ABC Bogen

Ihre Eigenschaften machen Inlays und Onlays zu einer zentralen Behandlungsmethode im Bereich des Zahnerhalts. Die Versorgung in der Zahnklinik ABC Bogen erfolgt für Sie jederzeit schmerzfrei, schonend und angepasst auf Ihre individuelle Situation.

Arten von Inlays und Onlays

Allgemein werden Inlays und Onlays heute üblicherweise aus Keramik, Kunststoff oder Gold hergestellt. Sie müssen jedoch nicht immer im Labor handgefertigt werden: Eine besonders zeitsparende und präzise Methode bilden Keramikinlays, die in unserer Zahnklinik mithilfe von Computer- und Digitaltechnik erstellt werden.

Ihre Zahnsituation wird hierfür digital mit einer Messkamera genau erfasst, die Daten werden in einem Computerprogramm verarbeitet und zur einer für Sie passgenauen Einlagefüllung umgesetzt. Anschließend wird das Inlay binnen kurzer Zeit computergesteuert aus einem Vollkeramikblock gefräst.

Keramikinlays und Onlays

Für Keramikinlays und Onlays genügt ein einziger Termin, denn Abdruck und Provisorium werden bei dieser Methode nicht benötigt. Die Befestigung im Zahn erfolgt jedoch sowohl bei computergesteuerten als auch bei handgefertigten Keramikinlays gleich, nämlich mit einem für die Zahnmedizin entwickelten Kunststoffkleber.

Inlays können auch im Dentallabor im sogenannten Wachsausschmelzverfahren aus verschiedenen Materialien gefertigt werden: Sie werden dann entweder aus Edelmetall, aus Keramik oder auch aus Kunststoff hergestellt. Sowohl mit Inlays aus dem Labor als auch aus dem computergesteuerten Fräser werden die Schäden der Zähne sicher verschlossen, die natürliche Zahnsubstanz erhalten.

Anders als eine klassische Zahnfüllung wird ein Onlay für Sie immer individuell im Labor gefertigt. In der Praxis wird das erstellte Onlay schließlich auf die betroffene Stelle gesetzt, wo es die gesamte Fläche der natürlichen Zahnkrone bedeckt. Ist das Onlay auf dem geschädigten Zahn fixiert, schützt es die geschwächten Zahnwände und beugt Brüchen vor.

Inlays aus Keramik stellen aus ästhetischer Sicht die vorteilhafteste Option dar, vor allem, wenn im Bereich der Seitenzähne größere Zahndefekte behandelt werden müssen. Zudem sind diese Inlays langlebig, da sie trotz ihrer guten Kaustabilität nur wenig Materialabrieb aufweisen.

Keramikinlays und Onlays weisen nicht nur eine hohe Farbbeständigkeit auf, sondern sind auch gut biologisch verträglich – sie eigenen sich gut zur Versorgung von Defekten im Seitenzahnbereich. Einen optischen Unterschied zwischen Keramik-Inlay und natürlichem Zahn bemerken selbst Experten kaum.

Ein deutlicher Vorteil ist die natürliche Ästhetik einer keramischen Einlagefüllung, denn sie kann der jeweiligen Zahnfarbe angeglichen werden. Vorteilhaft an Keramikinlays ist auch, dass sie den Geschmack nicht beeinträchtigen und nicht temperaturempfindlich sind.

Goldinlays

Zur Versorgung bei Karies im Bereich der Seitenzähne ist Gold ein solides Material für ein Inlay: Das Edelmetall hält nicht nur starke Kaubelastungen aus, es ist auch gleichzeitig weich genug, um den gegenüberliegenden Zahn durch Abrieb nicht zu beschädigen. Für das Edelmetall-Inlay kommt eine Goldlegierung zum Einsatz, für die Gold mit anderen Metallen gemischt wird. Befestigt werden Inlays aus Gold mit einem Zement, der speziell für die Zahnmedizin entwickelt wurde.

Ablauf beim Einsetzen des Inlays und Onlays

Die Versorgung mit Inlays beginnt mit der Entfernung von Karies. Dabei entstehen Aushöhlungen in den Zähnen, die gereinigt und leicht beschliffen werden. Diesen Schritt bezeichnet man als Präparation, die entstandene Form dient der darauffolgenden Aufnahme der Einlagefüllung.

Passend zur präparierten Zahnform wird im zweiten Schritt das Inlay angefertigt und in den Zahn eingesetzt. Je nach dem verwendeten Material für das Inlay muss der Zahn nach weiterer Reinigung angeraut werden, um einen guten Halt der Einlagefüllung zu garantieren.

Der tiefliegende Teil der Aushöhlung, der Zahn-»Boden«, kann mit einer Unterfüllung aus Zement geschützt werden. Dies bewahrt das Zahninnere besonders gut vor reizender Kälte und Hitze. Gehalten wird das Inlay mittels eines Kunststoffs, welches flüssig in Zahnlücke eingebracht wird und dort aushärtet. Als Verbindungsmaterial zur Fixierung des Inlays kann alternativ ein spezieller zahnmedizinischer Zement verwendet werden.