Zahnärztliche Schlafmedizin
Schnarchen und nächtliche Atemnot
Nächtliches Schnarchen ist nicht nur für Ihren Partner ein lästiges Problem, es kann auch Ausdruck einer Erkrankung sein. Lautes und häufiges Schnarchen, dass mit nächtlichen Atemstillständen einher geht wird als obstruktives Schlafapnoe Syndrom kurz OSAS bezeichnet, und kann für Sie ernstzunehmende Folgen haben: Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen, psychosoziale Belastung und sexuelle Funktionsstörung.
Etwa 20% der Bevölkerung schnarcht regelmäßig, rund 45% gelegentlich. Besonders bei Männern nimmt die Häufigkeit des Schnarchens mit dem Alter zu: 60% der über 60 Jährigen schnarcht, bei den Frauen dieses Alters sind es rund 40%.
Wenn durch die Veränderung der Schlafposition, die Gewichtsreduktion und das Meiden von Alkohol keine Besserung eintritt, sollte bei lautem und heftigem Schnarchen unbedingt ein Facharzt zu Rate gezogen werden. In vielen Fällen muss vor der weiteren Behandlung eine Untersuchung in einem Schlaflabor erfolgen.
Ihr Schnarchen sowie das bereits erwähnte OSAS kann heute in vielen Fällen erfolgreich durch eine Unterkiefervorschubschiene und/oder oder einen laserchirurgischen Eingriff - LAUP- behandelt werden.
» Weitere Informationen: Hamburger-UnterkieferProtrusionsSchiene